Baubiologische Messtechnik hilft Probleme in Innenräumen aufzudecken

Was kann baubiologische Messtechnik?

Wenn du das Gefühl hast, in deinem Zuhause „stimmt etwas nicht“, aber weder Hausarzt noch Handwerker eine klare Antwort liefern, landest du sehr schnell bei der Frage:

Kann es an der Wohnung liegen? An Schadstoffen, Schimmel, Elektrosmog oder Radon?

Genau hier setzt baubiologische Messtechnik an. Sie macht unsichtbare Belastungen messbar und übersetzt Messwerte in konkrete Empfehlungen für ein gesünderes Wohnumfeld. Nach dem Vorsorgeprinzip des Standards der baubiologischen Messtechnik (SBM) sogar unterhalb vieler gesetzlicher Grenzwerte. 

Was ist baubiologische Messtechnik?

Baubiologie schaut Gebäude ganzheitlich an: nicht nur Energieeffizienz und Technik, sondern vor allem, wie sich ein Haus auf die Gesundheit der Menschen darin auswirkt. Baubiologische Messtechnik ist das Werkzeug, um diese Einflüsse objektiv zu erfassen – statt nur „Bauchgefühl“ oder vage Vermutungen. 

Typische Fragestellungen sind zum Beispiel:

  • Warum schlafe ich an diesem Ort schlechter als woanders?
  • Bekommen Kinder hier häufiger Infekte, Husten, Asthma?
  • Warum treten Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme immer zu Hause oder im Büro auf?
  • Gibt es versteckten Schimmel oder Schadstoffe, die niemand sieht – aber der Körper spürt?

Baubiologische Messtechnik umfasst dabei vier große Bereiche:

1. Elektromagnetische Felder (Elektrosmog)

2. Radioaktivität und Radon

3. Schadstoffe in Raumluft, Staub und Materialien

4. Schimmelpilze, Bakterien, Feuchte- und Raumklima-Probleme

Alle Messungen orientieren sich am SBM, der im Vergleich zu gesetzlichen Vorgaben deutlich strengere Vorsorgewerte für sensible Bereiche wie Schlafplätze, Kinderzimmer oder Erholungsräume festlegt.

Was ist das baubiologische Vorsorgeprinzip

Das baubiologische Vorsorgeprinzip bedeutet, Belastungen nicht erst dann zu reduzieren, wenn Grenzwerte überschritten sind oder Beschwerden auftreten, sondern so früh wie möglich und so weit wie sinnvoll, um Gesundheit langfristig zu schützen. In der Baubiologie gelten gesetzliche Grenzwerte als Mindestanforderung und nicht als Idealzustand.

Viele Schadstoffe und Umweltfaktoren wirken im Zusammenspiel („Cocktail-Effekt“) und können schon in sehr geringen Konzentrationen Einfluss auf Schlaf, Immunsystem und Nervensystem haben. Deshalb orientiert sich die baubiologische Bewertung besonders in sensiblen Bereichen wie Schlafräumen, Kinderzimmern und Orten der Regeneration an natürlichen Hintergrundwerten und an den Bedürfnissen des Menschen. Das Vorsorgeprinzip fragt: Wie niedrig kann eine Belastung sein? statt: Wie hoch darf sie sein? Damit schafft die Baubiologie einen Rahmen, der Gesundheit nicht nur schützt, sondern aktiv unterstützt.

Was wird bei einer baubiologischen Messung untersucht?

Je nach Situation wird ein individuelles Paket zusammengestellt. Typisch sind:

  • Schlafplatzuntersuchungen
  • Raumluft- und Schadstoffmessungen
  • Schimmel- und Feuchteanalysen
  • Überprüfung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen (z. B. Luftdichtheit, Dämmung, Lüftung)

Jetzt gehen wir einen Schritt tiefer: Welche Messmethoden kommen dabei konkret zum Einsatz?

Elektrosmog messen: Niederfrequenz, Hochfrequenz & Körperbelastung

Elektrosmog ist ein Sammelbegriff für elektrische und magnetische Felder aus dem Stromnetz (Niederfrequenz) und hochfrequente Strahlung z. B. aus Mobilfunk, WLAN oder Funktechnik. In der baubiologischen Messtechnik wird sehr differenziert gemessen und bewertet. 

Niederfrequente elektrische Felder (z. B. Hausinstallation)

  • Es werden elektrische Wechselfelder im Schlaf- oder Arbeitsplatzbereich gemessen, typischerweise im Frequenzbereich des Stromnetzes (50 Hz).
  • Gemessen wird mit Feldsonden oder speziellen Messgeräten, die die Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) erfassen.
  • Besonders wichtig sind körperbezogene Messungen: Was kommt tatsächlich am Körper an, wenn du im Bett liegst oder am Schreibtisch sitzt? 

Anhand der Messungen lässt sich erkennen:

  • ob Leitungen in der Wand oder Verlängerungskabel starke Felder verursachen,
  • ob Nachttischlampen, Mehrfachsteckdosen oder ungünstig verlegte Leitungen problematisch sind,
  • ob durch Netzfreischalter oder eine andere Leitungsführung Entlastung möglich ist.

Niederfrequente magnetische Felder (z. B. Trafostationen, Leitungen)

  • Magnetische Wechselfelder entstehen, wo Strom fließt, etwa bei Stromzuleitungen, Verteilungen, Trafos oder Geräten.
  • Gemessen wird mit magnetfeldempfindlichen Sensoren in Nano- oder Mikrotesla (nT, µT). 

Die Messung zeigt:

  • ob z. B. unter deinem Schlafzimmer eine Hauptstromleitung verläuft,
  • ob Trafos oder technische Anlagen dauerhaft erhöhte Felder verursachen,
  • ob durch Umorganisation, andere Zuleitungen oder bauliche Änderungen Verbesserungen möglich sind.

Hochfrequente Felder (z. B. Mobilfunk, WLAN, DECT)

Hier geht es um Funkwellen: Mobilfunksender, WLAN-Router, Schnurlostelefone, Funk-Heizungssteuerungen, Smart Home, Babyphones und mehr.

Baubiologisch wird gemessen mit:

  • Breitband-Messgeräten, die das gesamte relevante Frequenzspektrum erfassen,
  • oft mit Richtantennen, um ausmachen zu können, aus welcher Richtung Hauptbelastungen kommen,
  • optional Spektrumanalyse, um einzelne Frequenzbänder (z. B. 4G/5G, WLAN, DECT) genauer unterscheiden zu können. 

Im Fokus stehen:

  • Schlafplätze (nachts ist der Körper besonders regenerationsbedürftig),
  • Kinderzimmer,
  • Wohn- und Arbeitsbereiche mit längeren Aufenthaltszeiten.

Die Messergebnisse werden nach SBM-Vorsorgewerten beurteilt und anschließend werden Reduktionsmaßnahmen abgeleitet: z. B. Abschalten von Funkfunktionen, Leitungsnetz statt WLAN, Anpassung von Antennenpositionen, ggf. bauliche Abschirmmaßnahmen.

Radioaktivität und Radon: Wie wird das gemessen?

Radioaktive Strahlung ist in der Umwelt grundsätzlich vorhanden. Entscheidend ist das Maß und ob es baulich bedingte oder geologische Hotspots gibt. Baubiologisch werden vor allem Gamma-Ortsdosisleistung (z. B. aus Baumaterialien) und Radon betrachtet.

Radioaktivität aus Baumaterialien

Gemessen wird z. B.:

  • mit Kontaminations- oder Gamma-Messgeräten, die die Strahlenbelastung an Oberflächen oder in Räumen erfassen,
  • durch Vergleichsmessungen Innen vs. Außen, um zu sehen, ob das Gebäude selbst (z. B. einzelne Baustoffe) auffällig ist. 

So lassen sich Problemzonen identifizieren, etwa:

  • einzelne Wände mit erhöhten Werten,
  • spezielle Baustoffe oder Natursteine.

Radonmessungen

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus dem Boden in Gebäude eindringen und in Innenräumen zu einem relevanten Gesundheitsrisiko werden kann.

Zur Messung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, z. B.:

  • Langzeitmessungen mit Dosimetern: kleine passive Messkörper, die über mehrere Monate in Wohn- und Aufenthaltsräumen liegen und anschließend im Labor ausgewertet werden.
  • Kurz- und Langzeitmessgeräte (Radonmonitore): elektrische Geräte, die die aktuelle und zeitlich aufgelöste Radonkonzentration anzeigen.
  • ggf. Bodenluftmessungen, um zu überprüfen, wie stark das Radonpotenzial unter dem Gebäude ist.

Die Ergebnisse fließen in bauliche Maßnahmen (z. B. Abdichtung, Lüftung, Unterdrucksysteme) ein.

Schadstoffe messen: Luft, Staub, Materialien

Schadstoffe sind oft die heimlichsten Mitbewohner: man sieht sie nicht, riecht sie manchmal kaum, spürt aber langfristig die Wirkung. Baubiologische Messtechnik nutzt hier verschiedene Bausteine: direktanzeigende Messgeräte, Prüfröhrchen und Laboranalysen von Luft, Staub und Materialien.

Direktanzeigende Messgeräte und Prüfröhrchen

Für erste Einschätzungen und Quellensuche vor Ort werden u. a. eingesetzt:

  • Direktanzeigende Messgeräte (z. B. für VOC oder Formaldehyd): sie liefern Tendenzen und helfen, auffällige Bereiche zu finden, müssen aber vorsichtig interpretiert und ggf. durch Laboranalysen abgesichert werden.
  • Prüfröhrchen mit Handpumpe: damit wird Luft durch ein Reagenzröhrchen angesaugt, das seine Farbe ändert, wenn bestimmte Stoffe (z. B. Formaldehyd, Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid) vorhanden sind. Ideal zur Quellensuche, denn die Luft aus Bodenritzen, Möbeln, Spanplatten etc. kann direkt überprüft werden.

Das Ziel ist hier nicht immer der exakte Grenzwertvergleich, sondern die Frage nach der Quelle: Wo kommt ein Stoff her, lässt er sich vermeiden oder ausbauen?

Raumluftproben: VOC, Formaldehyd & Co.

Für tiefergehende und gerichtsfeste Bewertungen werden Raumluftproben gezogen und im Labor analysiert, z. B.:

  • Aktive Probenahme mit Pumpe und Sammelröhrchen: definierte Luftmengen (z. B. 20–100 Liter) werden durch spezielle Kartuschen oder Adsorptionsröhrchen geleitet, die die Schadstoffe binden. Anschließende Analyse im Labor, häufig mit Gaschromatografie und Massenspektrometrie (GC/MS) oder spezialisierter HPLC, z. B. für Formaldehyd.
  • Passivsammler: kleine Röhrchen oder Plättchen, die ohne Pumpe über einen längeren Zeitraum Schadstoffe aufnehmen und danach im Labor ausgewertet werden. 

So lassen sich z. B. erfassen:

  • Lösemittel (VOC),
  • Formaldehyd und andere Aldehyde,
  • bestimmte schwerflüchtige Stoffe je nach Fragestellung.

Staubproben: schwerflüchtige Stoffe sichtbar machen

Viele kritische Stoffe sitzen weniger in der Luft als im Hausstaub: Pestizide, PCB, PAK, Weichmacher, Flammschutzmittel, Schwermetalle oder Fasern.

Typische Vorgehensweise:

  • Staubproben werden mit Staubsauger und speziellem Vorsatz (oder aus Staubsaugerbeuteln) gewonnen,
  • es wird gezielt feiner Staub (<63 µm) analysiert, da dieser eingeatmet werden kann,
  • oft werden mehrere Räume oder Staubarten (Boden, Polster, Matratzen) kombiniert, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten. 

Die Laboranalyse erfolgt wieder meist über GC/MS – also Trennung und Identifikation der Inhaltsstoffe – und liefert detaillierte Profile der Belastung. 

Material- und Wischproben

Wenn der Verdacht auf bestimmte Quellen besteht, werden Materialproben oder Wischproben genommen:

Materialproben z. B. Holz, Lacke, Klebstoffe, Fugendichtmassen, Bodenbeläge, Dämmstoffe. Im Labor werden schwerflüchtige Stoffe direkt aus dem Material extrahiert und per GC/MS analysiert, etwa Pestizide, PCB, PAK oder Weichmacher.

Wischproben z. B. von Möbeln, Leder, Oberflächen, die nicht beschädigt werden sollen. Eine definierte Fläche wird mit Lösemittel-getränkten Tüchern abgewischt und im Labor auf Rückstände geprüft (z. B. nach Schädlingsbekämpfung, Brandrückständen, Fogging).

Das ist besonders hilfreich, wenn Oberflächenbelastungen oder Sekundärkontaminationen im Raum eine Rolle spielen.

Schimmel, Feuchte & Raumklima messen: von Hygrometer bis Laboranalyse

Schimmelprobleme sind selten nur optische Flecken. Meist steckt dahinter eine Feuchteproblematik im Baukörper, in der Nutzung oder in der Haustechnik. Baubiologische Messtechnik kombiniert hier Raumklimamessungen, Feuchtemessungen, Luftströmungsanalysen und mikrobiologische Probenahmen.

Raumklima: Temperatur- und Feuchtemessung

Grundlage jeder Schimmeluntersuchung sind:

  • Messung von Lufttemperatur und relativer Luftfeuchte mit Hygro-/Thermometern,
  • Langzeitdatenlogger, die Temperatur und Feuchte über Tage oder Wochen aufzeichnen, um typische Muster (z. B. nächtliche Abkühlung, morgendliche Peaks nach dem Duschen) aufzudecken.

Ergänzend werden häufig:

  • Oberflächentemperaturen mit Infrarotthermometern oder Wärmebildkamera erfasst,
  • daraus Taupunkt-Unterschreitungen und potenzielle Kondensationszonen abgeleitet.

So wird klar, ob z. B. kalte Außenecken, Wärmebrücken oder falsches Heiz- und Lüftungsverhalten die Feuchteprobleme treiben.

Luftbewegung und Leckagen: Strömungsmessung & Blower-Door

Um zu verstehen, wie Luft (und damit Feuchte) durchs Gebäude wandert, kommen z. B. zum Einsatz:

  • Strömungssonden (thermische Anemometer) – sie registrieren bereits sehr geringe Luftbewegungen unter 0,1 m/s und helfen, Undichtigkeiten oder Zugerscheinungen zu erkennen. 
  • Strömungsprüfröhrchen (Rauchstäbchen) – erzeugen eine kleine „Rauchwolke“, an der sich Luftströmungen gut sichtbar machen lassen, z. B. bei Lüftungsanlagen, Fensterfugen oder kritischen Bauteilanschlüssen. 

Für eine ganzheitliche Beurteilung der Luftdichtheit wird häufig ein Blower-Door-Test (Differenzdruck-Messverfahren) empfohlen:

  • Ein Ventilator wird luftdicht in eine Außentür oder ein Fenster eingebaut.
  • Es wird ein Unter- oder Überdruck von typischerweise 50 Pa erzeugt (vergleichbar mit Windstärke 5).
  • Über Messgeräte und Rauch wird sichtbar, wo Luft durch die Gebäudehülle strömt.
  • Gleichzeitig kann die Luftwechselrate (n₅₀-Wert) bestimmt und mit den Anforderungen verglichen werden.

Undichtigkeiten sind nicht nur ein energetisches Problem, sondern auch Risikopunkte für Kondensat und Schimmel.

Nachweis von Schimmelpilzen: Luft-, Staub-, Material- und Oberflächenproben

Das Herzstück der Schimmeldiagnostik sind gezielte mikrobiologische Probenahmen, die im Labor ausgewertet werden.

Es gibt zwei Hauptwege:

1. Kultivierung auf Nährböden (viable Proben)

2. Direkte mikroskopische Untersuchungen (non-viable Proben)

Typische Methoden:

  • Luftproben (aktive Probenahme): mit Luftkeimsammlern (Impaktion nach Andersen, Holbach, Merck, Biotest, Desaga), bei denen Luft durch ein Gerät auf einen Nährboden geschleudert wird, auf dem Pilze später wachsen.
  • Luftproben (passive Sedimentation): Nährböden werden offen im Raum aufgestellt, die Sporen sinken über die Zeit ein (Sedimentation nach OPD). 
  • Oberflächenproben: Abklatschproben mit Rodac-Platten oder Paddeln, die direkt auf die Oberfläche gedrückt werden, Abstriche mit Tupfern (z. B. für Ritzen, Hohlräume, schwer zugängliche Bereiche). 
  • Materialproben: z. B. von Putz, Tapeten, Dämmstoffen, Teppichen, Akten und Büchern zur Laboruntersuchung.
  • Staub- und Saugproben aus Oberflächen- und Tiefenstaub, Staubsaugerbeuteln oder speziellen Staubsammlern (ALK-Sampler), um Sporen- und Allergenbelastungen im Hausstaub zu beurteilen.

Dazu kommen bei Bedarf:

  • Untersuchungen auf MVOC (mikrobielle flüchtige Stoffwechselprodukte) – häufig über Luftproben mit Pumpe auf spezielle Adsorbermedien.
  • Untersuchungen auf Mykotoxine – z. B. in Luft oder Staub, wenn toxinbildende Pilze vermutet werden.

Im Labor werden u. a.:

  • Pilzarten bestimmt,
  • Koloniezahlen ausgewertet,
  • die Ergebnisse nach SBM und weiteren Leitlinien bewertet.

So lässt sich feststellen:

  • wie hoch die Gesamtbelastung ist,
  • ob Innenraumquellen vorhanden sind,
  • ob kritische Arten beteiligt sind,
  • wie dringend und umfangreich Sanierungsmaßnahmen sein sollten.

Wie werden die Messergebnisse bewertet?

Baubiologische Messtechnik arbeitet nicht isoliert, sondern immer im Rahmen eines Standards:

Der Standard der baubiologischen Messtechnik (SBM) definiert Vorsorgewerte und Bewertungskategorien – von „unauffällig“ über „auffällig“ bis „stark auffällig“ bzw. „extrem auffällig“. Neben Messwerten werden Symptome, Nutzung, Aufenthaltsdauer, besondere Sensibilität (z. B. Kinder, chronisch Kranke, elektrosensible Menschen) mit betrachtet.

Ziel ist nicht nur zu sagen „alles im Normbereich“, sondern zu fragen: Wie gesund ist dieser Raum wirklich und was kann realistischerweise verbessert werden?

Du bekommst nach einer Messung typischerweise:

  • eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse,
  • eine Einstufung nach baubiologischen Kriterien,
  • konkrete Empfehlungen zur Reduktion der Belastungen – von einfachen Alltagsmaßnahmen bis zu baulichen Sanierungen.

Für wen ist baubiologische Messtechnik sinnvoll?

Baubiologische Messtechnik kann dir helfen, wenn du zum Beispiel:

  • unter unklaren gesundheitlichen Beschwerden leidest, die zuhause oder im Büro stärker sind,
  • Schimmel, Schadstoffe oder Elektrosmog nicht ausschließen kannst,
  • neue oder sanierte Gebäude auf versteckte Probleme überprüfen möchtest,
  • vor dem Kauf einer Immobilie wissen möchtest, worauf du dich einlässt,
  • neuen Wohnraum beziehst, der nah an Verkehr, Industrie oder älteren Gebäudestrukturen liegt. 

Gerade in Städten mit hoher Verkehrsdichte, zunehmender Verdichtung und viel Sanierungsbedarf im Bestand lohnt es sich, Innenräume nicht nur energetisch, sondern auch gesundheitlich zu bewerten.

Wie ich dich in Ingolstadt mit baubiologischer Messtechnik unterstützen kann

Als Bauingenieurin, Baubiologin und baubiologische Messtechnikerin verbinde ich technisches Verständnis des Gebäudes mit gesundheitlich orientierter Bewertung.

Ich unterstütze dich in Ingolstadt zum Beispiel bei:

  • Schlafplatzuntersuchungen (Elektrosmog, Radon, Raumklima)
  • Schimmel- und Feuchteanalysen mit Raumklima-, Feuchte- und Schimmelpilzdiagnostik
  • Schadstoffmessungen in Luft, Staub und Materialien
  • Überprüfung von Neubau- und Sanierungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei einer baubiologischen Materialwahl

Gemeinsam klären wir:

  • welche Messungen in deiner Situation sinnvoll sind,
  • wie umfangreich die Diagnostik sein sollte,
  • welche konkreten Schritte du danach gehen kannst – vom einfachen Alltags-Feintuning bis zur größeren Sanierung.

Wenn du in Ingolstadt oder Umgebung wohnst und wissen möchtest, wie gesund deine Räume wirklich sind, kannst du dich bei mir melden. Baubiologische Messtechnik liefert dir die Daten – und ich helfe dir, sie so zu übersetzen, dass du entspannt und informiert Entscheidungen für ein gesünderes Zuhause treffen kannst.

Ester Karl
Ester Karl
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