Unter altem Parkett liegt erstaunlich oft eine schwarze, zähe Klebermasse. Manche riecht teerig, manche gar nicht. Für die einen ist das ein Grund zur Panik, für die anderen egal. Beides ist falsch, denn ob dieser Kleber ein relevanter Schadstoff im Haus ist oder nicht, entscheidet sich an einer Frage, die man ihm nicht ansieht: Wurde er aus Steinkohlenteer hergestellt oder aus Bitumen? Genau darum geht es bei PAK im Gebäudebestand. Sie sind ein typisches Altbauthema, sie stecken in mehr Bauteilen als nur im Parkettkleber, und sie werden meistens erst dann gefährlich, wenn jemand mit der Schleifmaschine anrückt. Dieser Artikel zeigt dir, wo PAK vorkommen, welche Werte tatsächlich gelten, wie sinnvoll gemessen wird und welche Sanierungswege es gibt.
Kurzantwort: PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) sind eine Gruppe von mehreren hundert Verbindungen, die bei unvollständiger Verbrennung organischer Stoffe entstehen. Im Gebäude stecken sie fast immer in Teerprodukten: schwarze Parkettkleber bis etwa 1980, Teerkork, Teerpappe, Kellerabdichtungen, Teerasphalt-Estriche und teerölbehandeltes Holz. Leitsubstanz für die Bewertung ist Benzo(a)pyren, es gilt als krebserzeugend beim Menschen. PAK sind schwerflüchtig und gelangen vor allem über Hausstaub und Hautkontakt in den Körper, nicht primär über die Raumluft. Ausnahme ist Naphthalin, das riecht und messbar ausgast. Sicherheit gibt nur eine Analyse: Farbe, Geruch und Baujahr sind Indizien, kein Beweis.
Was sind PAK überhaupt?
PAK stehen für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Chemisch sind das Verbindungen aus mehreren miteinander verbundenen Kohlenstoffringen. Sie entstehen immer dann, wenn organisches Material unvollständig verbrennt oder verschwelt: bei der Verkokung von Steinkohle, im Kamin, beim Grillen, im Motor, bei Bränden.
In der Analytik arbeitet man nicht mit allen Verbindungen, sondern mit einer Auswahl. Etabliert sind die 16 PAK nach EPA. Dazu gehören unter anderem Naphthalin, Acenaphthen, Fluoren, Phenanthren, Anthracen, Fluoranthen, Pyren, Chrysen, Benzo(a)pyren und Indeno(1,2,3-cd)pyren. Benzo(a)pyren wird als Leitsubstanz verwendet, weil es toxikologisch am besten untersucht ist und in Teerprodukten in einem halbwegs stabilen Verhältnis zu den übrigen PAK steht.
Wichtig für die Praxis: PAK sind kein einzelner Stoff mit einem einzigen Verhalten. Die leichten Verbindungen (Naphthalin, Methylnaphthaline, Acenaphthen) sind flüchtig, riechen nach Teer oder Mottenkugeln und lassen sich in der Raumluft messen. Die schweren Verbindungen (ab vier Ringen, inklusive Benzo(a)pyren) sind praktisch nicht flüchtig. Sie bleiben im Material oder haften an Staubpartikeln. Wer nur die Raumluft misst, übersieht sie.
Warum PAK im Innenraum relevant sind
Ein intakter Teerkleber unter dichtem Parkett ist zunächst ein gebundenes Depot. Kritisch wird es, wenn das Material zugänglich wird:
- Das Parkett hat offene Fugen, Risse in der Versiegelung oder lose Stäbe. Feiner Abrieb des Klebers mischt sich in den Hausstaub.
- Es wird geschliffen, gefräst, gestemmt oder abgerissen. Dabei entstehen die höchsten Belastungen überhaupt.
- Kellerabdichtungen oder Teerpappen liegen offen und werden mechanisch beansprucht.
- Das Material wird warm, etwa unter einer Fußbodenheizung oder auf einem sonnenbeschienenen Dach. Dann steigt die Ausgasung der leichten Verbindungen deutlich.
Die Aufnahme erfolgt über drei Wege: Einatmen von staubgebundenen PAK, Verschlucken von Staub (Hand-Mund-Kontakt) und über die Haut. Für Kleinkinder ist das relevanter als für Erwachsene, weil sie sich bodennah aufhalten, mehr Staub aufnehmen und ein höheres Atemvolumen pro Körpergewicht haben. Genau deshalb sind alte Parkettböden in Kinderzimmern ein Standardthema in der baubiologischen Beratung.
Wo PAK im Gebäude stecken
| Bauteil / Produkt | Typischer Einbauzeitraum | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Schwarzer Parkettkleber (Steinkohlenteerpech) | bis Mitte der 1970er hergestellt, verarbeitet teils bis etwa 1981 | Schwarz-braune, zähe Klebermasse unter Stabparkett, Mosaikparkett, teils unter Holzpflaster |
| Teerkork / Korkdämmplatten in Teerbindung | 1930er bis 1970er | Dunkle, teerig riechende Korkplatten in Decken, Wänden, Kühlräumen |
| Teerpappe, Dachpappe, Dichtungsbahnen | bis in die 1970er | Alte Dachaufbauten, Zwischenlagen unter Estrich, Sperrschichten im Mauerwerk |
| Bitumen- bzw. Teeranstriche zur Kellerabdichtung | bis in die 1970er, im Bestand oft überstrichen | Schwarze Anstriche auf Kellerwänden und Bodenplatten, innen wie außen |
| Teerasphalt-Estrich, Gussasphalt mit Teerbindung | bis in die 1970er | Vor allem in Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbauten |
| Holzschutzmittel auf Teerölbasis (Carbolineum) | bis 1991 frei erhältlich | Dunkel gestrichene Kellerbalken, Dachlatten, Zäune, alte Bahnschwellen im Garten |
| Alte Fugenmassen und Kabelummantelungen | vorwiegend bis 1970er | Häufig zusammen mit weiteren Altlasten wie PCB |
| Ruß nach Brandschäden | jederzeit | Rußablagerungen nach Wohnungsbränden können hohe BaP-Gehalte aufweisen |
| Verbrennungsquellen im Alltag | laufend | Rauchen, undichte Kaminöfen, offene Feuerstellen, Kerzen, Räucherstäbchen |
Ein Punkt, der in der Praxis oft untergeht: Alte Bahnschwellen im Garten sind kein Deko-Element, sondern teerölimprägniertes Holz. Der Handel damit ist für Privatpersonen längst untersagt, im Bestand liegen sie trotzdem noch überall als Hochbeeteinfassung oder Treppenstufe.
Teer oder Bitumen? Der wichtigste Unterschied
Beides ist schwarz, beides ist klebrig, beides riecht. Die Herkunft entscheidet:
- Teer und Steinkohlenteerpech entstehen aus Steinkohle. Sie enthalten PAK in erheblichen Größenordnungen. Alte Teerparkettkleber wurden mit PAK-Gehalten von mehreren tausend bis über 20.000 mg/kg gemessen.
- Bitumen ist ein Rückstand der Erdöldestillation. Es enthält PAK nur in geringen Mengen, in der Regel weit unterhalb der Bewertungsschwellen.
Daraus folgt die zentrale Regel: Schwarz bedeutet nicht automatisch teerhaltig. Wer jeden schwarzen Kleber als Gefahrstoff behandelt, produziert unnötige Sanierungskosten. Wer umgekehrt jeden schwarzen Kleber für Bitumen hält, riskiert bei Abbrucharbeiten eine erhebliche Belastung. Der Geruch (typisch teerig, an Naphthalin erinnernd) ist ein Indiz, ersetzt aber keine Laboranalyse. Ohne Analyse lässt sich die Rohstoffbasis eines Klebers nicht belastbar bestimmen.
Gesundheitliche Einordnung
Benzo(a)pyren ist von der IARC in Gruppe 1 eingestuft, also als beim Menschen krebserzeugend. Steinkohlenteerpech ist ebenfalls Gruppe 1. Die Belege stammen überwiegend aus dem Arbeitsschutz, etwa aus Kokereien, der Aluminiumproduktion und dem Dachdeckerhandwerk, wo über Jahre sehr hohe Expositionen auftraten. Die Zielorgane sind vor allem Lunge, Haut und Harnblase.
Naphthalin ist als krebsverdächtig eingestuft (Kategorie 2) und wirkt in höheren Konzentrationen reizend auf Atemwege und Schleimhäute. Praktisch fällt es meist zuerst durch den Geruch auf.
Für die Wohnsituation gilt: Belastungen im Innenraum liegen typischerweise um Größenordnungen unter den historischen Arbeitsplatzexpositionen. Ein akutes Gesundheitsrisiko entsteht durch einen alten Teerkleber unter intaktem Parkett in aller Regel nicht. Weil Benzo(a)pyren aber ohne Wirkungsschwelle bewertet wird, gilt das Minimierungsgebot: Jede vermeidbare Exposition sollte reduziert werden.

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Welche Werte gelten?
Hier wird es unübersichtlich, deshalb die ehrliche Einordnung vorweg: Für PAK im Innenraum gibt es kein geschlossenes, verbindliches Richtwertsystem. Was in der Praxis benutzt wird, stammt aus verschiedenen Quellen mit unterschiedlicher Verbindlichkeit.
| Bezugsgröße | Wert | Herkunft und Status |
|---|---|---|
| Naphthalin und naphthalinähnliche Verbindungen in der Raumluft | Richtwert I: 10 µg/m³, Richtwert II: 30 µg/m³ | Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), Neuableitung 2013. RW I ist Vorsorge- und Sanierungszielwert, bei RW II besteht unverzüglicher Handlungsbedarf |
| Benzo(a)pyren im Hausstaub | Maßnahmen empfohlen ab etwa 1 mg/kg Frischstaub | Orientierungswert aus der Fachliteratur, kein AIR-Richtwert |
| Summe PAK im Hausstaub | Maßnahmen empfohlen ab etwa 20 mg/kg Frischstaub | Orientierungswert, kein AIR-Richtwert |
| Benzo(a)pyren im Material | ab 50 mg/kg gilt das Material als Pyrolyseprodukt im Sinne der TRGS 551 | Arbeitsschutzrecht, verbindlich für Tätigkeiten daran |
| PAK in Verbraucherprodukten aus Gummi und Kunststoff | 1 mg/kg je Einzelstoff für acht krebserzeugende PAK, 0,5 mg/kg für Spielzeug und Babyartikel | REACH Anhang XVII, verbindlich seit Ende 2015 |
Kritisch dazu: Die Hausstaubwerte werden oft wie Grenzwerte zitiert, sind aber keine. Sie hängen stark von der Probenahme ab. Frischstaub aus einer definierten Saugung über sieben Tage liefert andere Ergebnisse als der Inhalt eines Staubsaugerbeutels unbekannten Alters. Wer Hausstaubergebnisse bewertet, muss die Probenahmemethode kennen, sonst ist die Zahl wertlos.
Ebenfalls kritisch: Der Naphthalin-Richtwert wurde 2013 gegenüber der Fassung von 2004 angehoben (vorher 2 bzw. 20 µg/m³). Wer ältere Berichte oder Fachtexte liest, findet noch die alten Zahlen. Prüfe bei Vergleichen also immer das Bezugsjahr.
Wie wird auf PAK untersucht?
Materialprobe: der Standardweg
Wenn ein Verdachtsmaterial zugänglich ist, ist die Materialanalyse der direkteste und günstigste Weg. Eine kleine Probe des Klebers, der Pappe oder des Anstrichs geht ins Labor und wird per GC/MS auf die 16 EPA-PAK untersucht.
Ein häufiger Fehler: Die Analyse wird nur auf Benzo(a)pyren beauftragt, weil das billiger ist. Für die Frage nach Geruchs- und Raumluftbelastung ist das unzureichend, weil ein Kleber bei moderatem Benzo(a)pyren-Gehalt trotzdem stark naphthalinhaltig sein kann. Lass immer das gesamte Spektrum bestimmen.
Bei der Probenahme selbst gilt schon Vorsicht: Nicht trocken schleifen, nicht bohren, sondern mit dem Meißel oder Spachtel ein Stück abnehmen, in ein dichtes Gefäß geben und die Stelle wieder verschließen.
Hausstaubanalyse: für die Frage nach der tatsächlichen Freisetzung
Die Hausstaubuntersuchung beantwortet eine andere Frage als die Materialprobe. Sie zeigt nicht, was im Boden steckt, sondern was bereits im Wohnraum angekommen ist. Sinnvoll ist sie vor allem dann, wenn der Belag intakt bleiben soll und du wissen willst, ob er dicht ist, oder wenn nach einer Sanierung der Erfolg belegt werden soll.
Raumluftmessung: nur für die flüchtigen PAK
Eine Raumluftmessung nach DIN ISO 16000-6 erfasst Naphthalin und die naphthalinähnlichen Verbindungen. Für Benzo(a)pyren ist sie ungeeignet, weil dieses praktisch nicht in die Gasphase übergeht. Sinnvoll ist die Raumluftmessung bei Geruchsbeschwerden, bei Verdacht auf beheizte Teerquellen und als Kontrolle nach Sanierung oder Brandschaden.
Was in der Kombination oft übersehen wird
Alte Teerkleber enthalten häufig weitere Altlasten. Unter demselben Parkett können PCB in der Versiegelung stecken, in angrenzenden Bauteilen Asbest im Fliesenkleber oder in Bodenbelägen. Wer nur auf PAK untersucht, findet nur PAK. Bei Gebäuden vor 1990 lohnt sich fast immer ein abgestimmtes Untersuchungskonzept statt einer Einzelanalyse.
Sanierung: Was wirklich hilft
Option 1: Rückbau
Die vollständige Entfernung von Kleber und belasteter Estrichoberfläche ist die einzige Lösung, die die Quelle beseitigt. Sie ist auch die aufwendigste und diejenige, bei der am meisten falsch gemacht wird.
Verbindlich ist hier das Arbeitsschutzrecht: Ab einem Benzo(a)pyren-Gehalt von 50 mg/kg im Material greift die TRGS 551, bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen zusätzlich die TRGS 524. Das bedeutet in der Praxis Staubminimierung, Absaugung an der Entstehungsstelle, Abschottung des Arbeitsbereichs, Unterdruckhaltung, persönliche Schutzausrüstung mit mindestens P3-Filtern und geschulte Ausführende. Trockenes Schleifen ohne Absaugung ist die Methode, mit der aus einem beherrschbaren Depot eine flächige Kontamination der ganzen Wohnung wird.
Nach dem Rückbau gehört eine gründliche Feinreinigung dazu, inklusive aller horizontalen Flächen, sowie eine Erfolgskontrolle über Staub- oder Raumluftmessung. Ohne Kontrolle weißt du nicht, ob saniert oder nur verteilt wurde.
Die Entsorgung läuft getrennt: Teerhaltige Baustoffe sind je nach Gehalt gefährlicher Abfall und dürfen nicht in den Bauschuttcontainer.
Option 2: Dauerhafte Überdeckung
Wenn ein Rückbau technisch oder finanziell nicht darstellbar ist, kann eine dichte, dauerhafte Überdeckung eine vertretbare Zwischenlösung sein: diffusionsdichte Abdeckung, verklebte Stöße, darüber ein neuer Aufbau. Das beseitigt die Quelle nicht, sondern kapselt sie ein.
Kritisch dazu, und das wird in Angeboten selten sauber gesagt: Eine Überdeckung ist eine Verpflichtung für die Zukunft. Der Bestand muss dokumentiert werden, sonst reißt in fünfzehn Jahren jemand ohne Schutzmaßnahmen den Boden auf. Und bei Fußbodenheizung ist Einkapselung wegen der Temperaturerhöhung deutlich kritischer zu bewerten.
Was nicht hilft
- Luftreiniger. Sie ändern nichts an einem staubgebundenen Depot im Boden.
- Versiegelnde Anstriche auf Parkett als Dauerlösung. Sie reißen wieder auf, meist genau an den Fugen.
- Reine Grundreinigung ohne Quellenbeseitigung. Der Staub kommt nach.
- Ozon- oder Kaltnebelverfahren. PAK werden dadurch nicht entfernt.
Zwischenlösungen, bis saniert wird
Nicht jede Familie kann sofort den Boden herausreißen. Was in der Übergangszeit tatsächlich etwas bringt:
- Offene Fugen und Risse schließen, lose Parkettstäbe fixieren.
- Feucht wischen statt trocken kehren, Staubsauger mit HEPA-Filter verwenden.
- Kein trockenes Abschleifen, auch nicht „nur an einer Stelle“.
- Teppiche auf belasteten Böden vermeiden, weil sie Staub speichern und beim Betreten wieder freisetzen.
- Krabbelkinder auf abwaschbaren Matten spielen lassen, nicht direkt auf dem alten Parkett.
- Raumtemperatur am Boden nicht unnötig erhöhen.
Häufige Irrtümer
„Das Haus ist von 1985, da ist nichts drin.“
Teerhaltige Kleber wurden bis etwa 1981 verarbeitet, und Bestandsböden aus früheren Bauphasen bleiben in Gebäuden jahrzehntelang liegen. Entscheidend ist nicht das Baujahr des Hauses, sondern das Alter des Bodenaufbaus.
„Es riecht nicht, also ist es sauber.“
Der Geruch stammt von den leichten PAK. Ein alter Kleber kann bereits weitgehend ausgegast sein und trotzdem hohe Gehalte an schweren, geruchlosen PAK aufweisen, inklusive Benzo(a)pyren.
„Wir haben die Raumluft messen lassen, alles unauffällig.“
Eine Raumluftmessung sagt nichts über Benzo(a)pyren aus. Unauffällige VOC-Werte schließen ein Teerdepot im Boden nicht aus.
„Der Handwerker sagt, das ist Bitumen.“
Das kann stimmen und ist in vielen Fällen auch so. Belastbar ist die Aussage aber nur mit Analyse, und die kostet einen Bruchteil dessen, was eine fehlgeschlagene Sanierung kostet.
Was du beim Hauskauf prüfen solltest
Bei Bestandsimmobilien mit Baujahr vor 1990 gehören folgende Fragen in die Besichtigung:
- Wann wurde der Bodenaufbau zuletzt erneuert? Gibt es Rechnungen dazu?
- Liegt Parkett auf Estrich, und lässt sich an einer Randfuge oder unter einem Heizkörper der Kleber einsehen?
- Wie ist der Keller abgedichtet, gibt es schwarze Anstriche oder Pappen?
- Sind Dachaufbau, Zwischendecken oder Dämmungen teerhaltig ausgeführt?
- Gibt es dunkel gestrichene Holzbauteile mit teerigem Geruch?
Wenn mehrere Punkte zutreffen, ist eine Schadstoffuntersuchung vor Kaufabschluss deutlich günstiger als eine Sanierung nach Einzug. Sie ist außerdem ein belastbares Argument in der Preisverhandlung.
Fazit
PAK sind ein typisches Bestandsthema und ein gutes Beispiel dafür, warum pauschale Antworten nicht funktionieren. Baujahr, Bauteil, Zustand und Nutzung entscheiden darüber, ob ein Teerdepot ein reines Dokumentationsthema ist oder ein Sanierungsfall. Zwischen „ignorieren“ und „alles rausreißen“ liegt ein breites Feld, das sich mit ein paar gezielten Analysen und einer nüchternen Bewertung sauber abstecken lässt.
Wenn du in deinem Haus einen schwarzen Kleber, alte Teerpappen oder verdächtige Anstriche gefunden hast: Erst untersuchen, dann entscheiden. In dieser Reihenfolge wird es günstiger und das Ergebnis belastbarer.





